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🇪🇺 EU-Kurzzeitvermietungsverordnung: Mehr Zeit für die Umsetzung – ein wichtiges Signal für die Branche

  • vor 1 Tag
  • 2 Min. Lesezeit

Die Umsetzung der EU-Kurzzeitvermietungsverordnung wird verschoben: Plattformen und Tourismusorganisationen erhalten bis Ende Juni 2026 mehr Zeit, um die technischen Anforderungen umzusetzen. Die ApartmentAllianz Berlin begrüßt diese Entscheidung ausdrücklich – und sieht darin einen wichtigen Schritt hin zu einer faktenbasierten Regulierung des Ferienwohnungsmarktes.


Mitglieder ApartmentAllianz Berlin


Mit dem Kurzzeitvermietungs-Datenaustausch-Gesetz (KVDG) hat die Bundesregierung die nationale Grundlage für die Umsetzung der europäischen Kurzzeitvermietungsverordnung geschaffen. Ziel der Verordnung ist es, europaweit einheitliche Daten über die Kurzzeitvermietung zu erfassen und dadurch eine belastbare Grundlage für politische Entscheidungen zu schaffen.


Gleichzeitig hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie den betroffenen Plattformen und touristischen Organisationen eine Übergangsfrist bis zum 30. Juni 2026 eingeräumt. Ursprünglich sollten die technischen Schnittstellen bereits bis zum 20. Mai 2026 vollständig einsatzbereit sein.


Der Deutsche Ferienhausverband (DFV) hatte sich in den vergangenen Monaten intensiv für diese Fristverlängerung eingesetzt. Aus Sicht des Verbandes war die ursprüngliche Frist aufgrund erheblicher Verzögerungen bei der Entwicklung der europäischen Datenschnittstelle kaum einzuhalten.


Die Entscheidung bedeutet nun, dass die erste verpflichtende Datenmeldung an die Bundesnetzagentur erst nach den Sommermonaten erfolgen wird. Damit erhalten Plattformen, Agenturen und touristische Organisationen die notwendige Zeit, um ihre Systeme zuverlässig anzupassen und zu testen.




Position der ApartmentAllianz Berlin

Die ApartmentAllianz Berlin unterstützt das Ziel, eine belastbare Datengrundlage für politische Entscheidungen zu schaffen.


Denn bevor neue Einschränkungen, Verbote oder Regulierungen beschlossen werden, sollte zunächst geklärt werden, wie groß ein vermeintliches Problem tatsächlich ist. Genau dafür kann die EU-Verordnung einen wichtigen Beitrag leisten.


Gleichzeitig begrüßen wir die nun beschlossene Fristverlängerung. Eine technisch komplexe Datenerfassung lässt sich nicht über Nacht umsetzen. Fehlerhafte oder unvollständige Meldungen würden weder den Behörden noch der Branche helfen.


Für die ApartmentAllianz Berlin ist entscheidend, dass die erhobenen Daten künftig auch tatsächlich genutzt werden, um politische Entscheidungen auf eine sachliche Grundlage zu stellen. Nur so kann verhindert werden, dass Ferienwohnungen und möblierte Apartments weiterhin als Sündenbock für strukturelle Probleme des Wohnungsmarktes herhalten müssen.

Wir werden die weitere Umsetzung der EU-Verordnung aufmerksam begleiten und unsere Mitglieder über alle relevanten Entwicklungen informieren.

 
 

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