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Stellungnahme zum Affordable Housing Act der EU

  • vor 3 Tagen
  • 1 Min. Lesezeit

Die Wohnungsknappheit ist eine der größten Herausforderungen in europäischen Städten. Der geplante „Affordable Housing Act“ setzt hier ein wichtiges politisches Signal. Entscheidend ist jedoch, die richtigen Prioritäten zu setzen.


Mitglieder ApartmentAllianz Berlin

Bild von Pexels


Das Kernproblem: zu wenig Wohnraum

Die Hauptursache der Krise ist ein strukturelles Defizit: Es wird zu wenig gebaut. Hohe Baukosten, langwierige Genehmigungsverfahren und fehlende Investitionsanreize bremsen den Wohnungsneubau – und treiben die Preise.


Kurzzeitvermietung differenziert betrachten

Die häufige Fokussierung auf Kurzzeitvermietung greift zu kurz. Ihr Einfluss auf den Wohnungsmarkt ist regional unterschiedlich und insgesamt begrenzt. Gleichzeitig hat sie wirtschaftliche Bedeutung und erfüllt wichtige Funktionen im Tourismus.

Pauschale Eingriffe sind daher weder zielführend noch verhältnismäßig.


Was jetzt zählt

Wir brauchen vor allem:

  • schnellere Genehmigungen

  • bessere Investitionsbedingungen

  • mehr Neubau und sozialen Wohnungsbau

  • Aktivierung von Leerstand


Fazit

Mehr bezahlbarer Wohnraum entsteht nicht durch einseitige Regulierung, sondern durch einen ausgewogenen, datenbasierten Ansatz. Nur wenn die strukturellen Ursachen angegangen werden, lassen sich nachhaltige Lösungen erreichen.


 
 

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